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Flexible Verpackungen aus der Schweiz

    Oder wenn Material, Druck und Anwendung zusammenspielen, made in Switzerland. Eine Verpackung kann auf dem Bildschirm hervorragend aussehen und in der Produktion trotzdem scheitern. Weil das Material auf der Verpackungsanlage nicht sauber läuft. Weil eine Beschichtung fehlt. Weil die Folie unter Belastung anders reagiert als erwartet. Oder weil eine gut gemeinte Materialreduktion am Ende die Funktion der Verpackung beeinträchtigt.

    Flexible Verpackungen sind deshalb weit mehr als bedrucktes Papier oder Folie. Gute Lösungen entstehen dort, wo Material, Druck, Verarbeitung und Anwendung zusammengedacht werden. Bei der Primcut AG im Toggenburg machen wir genau das. Wir entwickeln und produzieren flexible Verpackungen in der Schweiz – mit über 30 Jahren Erfahrung, moderner Technologie und Neugier für Materialien und neue Verpackungslösungen.

    Was sind flexible Verpackungen?

    Flexible Verpackungen sind Verpackungslösungen aus biegsamen Materialien. Dazu gehören je nach Anwendung beispielsweise Folien, Papier und entsprechend aufgebaute oder beschichtete Materialien.

    Im Gegensatz zu starren Verpackungen passen sie sich dem Produkt oder der Anwendung an. Sie benötigen häufig vergleichsweise wenig Material und können effizient verarbeitet, transportiert und gelagert werden.

    Typische Anwendungen reichen von bedruckten Banderolen über Rollenmaterial bis zu individuellen Verpackungslösungen. Entscheidend ist dabei weniger die Definition als die Anwendung: Was muss die Verpackung können?

    Die beste Verpackung beginnt mit den richtigen Fragen

    Material auswählen, bedrucken, fertig? Ganz so einfach ist es leider nicht. Bei einer flexiblen Verpackung greifen verschiedene Anforderungen ineinander. Das Produkt muss geschützt werden. Das Material muss sich zuverlässig verarbeiten lassen. Druckbild und Farben müssen stimmen. Gesetzliche und hygienische Vorgaben müssen eingehalten werden. Gleichzeitig sollen möglichst wenig Material und Ressourcen eingesetzt werden. Deshalb stehen am Anfang einer Verpackungsentwicklung Fragen wie:

    • Welches Produkt wird verpackt?
    • Welchen Belastungen ist die Verpackung ausgesetzt?
    • Wie wird sie maschinell verarbeitet?
    • Kommt das Material mit Lebensmitteln in Kontakt?
    • Welche Schutzfunktion muss die Verpackung erfüllen?
    • Welche Informationen müssen aufgedruckt werden?
    • Wie wichtig sind Haptik und optische Wirkung?
    • Welche Anforderungen bestehen an Recyclingfähigkeit und Materialeinsatz?

    Erst danach wird die Materialfrage wirklich interessant.

    Papier oder Folie? Es kommt darauf an

    Die Diskussion über Verpackungsmaterialien wird gerne auf eine einfache Formel reduziert: Papier gut, Kunststoff schlecht. Für eine seriöse Verpackungsentwicklung ist das zu kurz gedacht.

    Papier kann für viele Anwendungen eine interessante Lösung sein. Folien wiederum besitzen Eigenschaften, die je nach Produkt und Prozess entscheidend sein können. Beschichtungen können zusätzliche Funktionen ermöglichen. Eine Verpackung muss deshalb immer als System betrachtet werden.

    Wenn ein Material zwar auf den ersten Blick ökologisch attraktiv wirkt, dafür aber mehr davon benötigt wird, die Verarbeitung instabil wird oder das verpackte Produkt nicht ausreichend geschützt ist, ist wenig gewonnen.

    Die richtige Frage lautet deshalb nicht: Welches Material ist grundsätzlich das beste? Sondern: Welches Material erfüllt die notwendigen Funktionen mit möglichst sinnvollem Ressourceneinsatz?

    Flexible Verpackungen und Nachhaltigkeit

    Nachhaltigere Verpackungen entstehen nicht durch ein grünes Logo auf der Packung. Sie beginnen bei der Konstruktion.

    Kann Material eingespart werden? Kann ein Aufbau vereinfacht werden? Gibt es eine besser recyclingfähige Alternative? Lässt sich eine bestehende Verpackung neu denken? Können Papierlösungen Funktionen übernehmen, für die bisher andere Materialien verwendet wurden?

    Solche Fragen beschäftigen uns bei Primcut intensiv. Dabei gilt: Eine Verpackung muss ihre Aufgabe weiterhin zuverlässig erfüllen. Nachhaltigkeit und Funktionalität gegeneinander auszuspielen, bringt niemanden weiter. Interessanter ist die Suche nach Lösungen, die beides möglichst gut zusammenbringen.

    Verpackung neu denken

    Manchmal führt genau diese Suche zu Lösungen, die es so vorher noch nicht gab. Ein Beispiel dafür ist B-Bundle, eine von Primcut entwickelte recyclebare Papierbanderole. Die Entwicklung zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn bestehende Verpackungskonzepte hinterfragt und Material, Konstruktion und Anwendung neu zusammengedacht werden.

    Ein anderes Beispiel kommt aus einem völlig anderen Bereich. Gesucht wurde eine Marketing-Banderole, die gemeinsam mit dem Produkt durch eine Backstrasse laufen kann. Die Banderole musste entsprechend nicht nur hochwertig bedruckt sein, sondern den besonderen physischen Anforderungen dieses Produktionsprozesses standhalten. Aus einer ungewöhnlichen Anfrage entstand eine funktionierende Verpackungslösung.

    Solche Projekte mögen Spezialfälle sein. Sie zeigen aber etwas Grundsätzliches: Innovation entsteht oft nicht mit der Frage «Was können wir verkaufen?», sondern mit der Frage «Was muss die Verpackung können?».

    Druck ist Teil der Verpackungsfunktion

    Bei flexiblen Verpackungen wird der Druck häufig vor allem als Gestaltung verstanden. Natürlich muss eine Verpackung gut aussehen. Farben, Bilder, Schriften und Markenauftritt müssen stimmen. Am Point of Sale entscheidet die visuelle Wirkung schliesslich mit. Doch Verpackungsdruck hat weitere Aufgaben.

    Produktinformationen müssen lesbar sein. Codes müssen funktionieren. Das Druckbild muss zum Material passen und auch nach der Weiterverarbeitung überzeugen. Bei Rollenmaterial kommen zusätzlich Anforderungen aus den nachfolgenden Produktions- und Verpackungsprozessen hinzu. Deshalb betrachten wir den Druck nicht isoliert.

    Material, Druckverfahren, Druckbild und Weiterverarbeitung müssen aufeinander abgestimmt sein. Erst dann entsteht aus einer bedruckten Materialbahn eine zuverlässige Verpackung.

    Flexible Lebensmittelverpackungen stellen besondere Anforderungen

    Bei Verpackungen für Lebensmittel wird die Sache nochmals anspruchsvoller. Hier treffen technische Anforderungen auf Hygiene, Produktsicherheit und dokumentierte Prozesse. Materialien und Produktion müssen zur jeweiligen Anwendung passen und die definierten Anforderungen zuverlässig erfüllen.

    Für Unternehmen bedeutet das: Nicht nur das Endprodukt zählt. Auch die Prozesse dahinter müssen kontrolliert und nachvollziehbar sein. Primcut produziert nach hohen Hygiene-, Lebensmittel- und Qualitätsstandards und ist nach BRCGS mit AA-Klassierung zertifiziert.

    Damit gehören Qualitätsmanagement und Rückverfolgbarkeit nicht zu den Dingen, die erst bei einer Kundenanfrage hervorgeholt werden. Sie sind Bestandteil der täglichen Produktion.

    Warum flexible Verpackungen in der Schweiz produzieren lassen?

    Der Produktionsstandort allein macht noch keine gute Verpackung. Transparente Wege und ein hoher Qualitätsstandard können aber ein erheblicher Vorteil sein. Gerade bei neuen Produkten, Materialwechseln oder anspruchsvollen Verpackungslösungen müssen häufig verschiedene Fragen gleichzeitig geklärt werden.

    Eine Produktion in der Schweiz kann deshalb besonders interessant sein, wenn Qualität, Liefersicherheit, Nachvollziehbarkeit und Entwicklungsunterstützung höher gewichtet werden als der tiefstmögliche Stückpreis. Nicht selten spart die vermeintlich teurere Lösung ziemlich viel Geld, weil sie zuverlässig funktioniert.

    Vom Verpackungstrend zur sinnvollen Lösung

    Die Verpackungsbranche entwickelt sich schnell. Neue Materialien kommen auf den Markt. Anforderungen an Recyclingfähigkeit verändern sich. Kundinnen und Kunden erwarten weniger Verpackungsmaterial. Marken suchen Alternativen zu bestehenden Lösungen. Gleichzeitig müssen Verpackungsanlagen zuverlässig und wirtschaftlich laufen.

    Es lohnt sich deshalb, neue Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Allerdings muss nicht jeder Trend sofort auf die Verpackungsmaschine.

    Bei Primcut interessiert uns, was technisch funktioniert und für eine konkrete Anwendung einen Vorteil bringt. Neue Materialien werden deshalb nicht interessant, weil sie gerade Aufmerksamkeit bekommen, sondern weil daraus bessere Verpackungslösungen entstehen können. Ein guter Riecher für Trends hilft. Erfahrung hilft ebenfalls.

    Was zeichnet einen guten Partner für flexible Verpackungen aus?

    Wer flexible Verpackungen beschafft, kauft nicht einfach Laufmeter Material. Eine gute Verpackungs-Partnerfirma sollte die Anwendung verstehen, Materialien kennen, den Druck beherrschen und die nachfolgenden Prozesse mitdenken.

    Besonders wertvoll wird diese Zusammenarbeit, wenn eine bestehende Verpackung optimiert oder eine neue Lösung entwickelt werden soll. Dann braucht es Menschen, die Fragen stellen. Die auch einmal von einer Idee abraten. Die Muster testen und Materialalternativen prüfen. Und die eine entwickelte Lösung anschliessend in konstanter Qualität produzieren können. Denn die kreativste Verpackungsinnovation nützt wenig, wenn sie im Produktionsalltag nicht zuverlässig funktioniert.

    Innovative Banderolen entwickeln

    Sie möchten ebenfalls eine Banderole mit aussergewöhnlichen Anforderungen entwickeln?

    Kontaktieren Sie uns. Gerne unterstützen wir Sie mit unserer Material-Erfahrung.


    Häufige Fragen zu flexiblen Verpackungen aus der Schweiz

    Was sind flexible Verpackungen?
    Flexible Verpackungen bestehen aus biegsamen Materialien wie Papier oder Folien und werden auf die jeweilige Anwendung abgestimmt. Dazu gehören beispielsweise Banderolen und bedrucktes Rollenmaterial.

    Wer produziert flexible Verpackungen in der Schweiz?
    Die Primcut AG entwickelt Materialien und produziert flexible Verpackungslösungen in Neu St.Johann im Toggenburg. Dazu gehören bedruckte Banderolen sowie bedrucktes Rollenmaterial aus Papier und Folie.

    Welche Materialien eignen sich für flexible Verpackungen?
    Das hängt von der Anwendung ab. Entscheidend sind unter anderem Produktschutz, Verarbeitung, mechanische Anforderungen, Lebensmittelkontakt, Druckqualität und Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Materialeinsatz.

    Sind flexible Verpackungen nachhaltig?
    Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Materialmenge, Materialart, Recyclingfähigkeit, Produktschutz und Verarbeitung müssen gemeinsam betrachtet werden. Eine nachhaltigere Verpackung entsteht deshalb durch eine auf die konkrete Anwendung abgestimmte Lösung.

    Produziert Primcut flexible Lebensmittelverpackungen?
    Primcut produziert Verpackungslösungen für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Hygiene und Lebensmittelsicherheit und ist nach BRCGS mit AA-Klassierung zertifiziert.

    Kann Primcut bestehende Verpackungen optimieren?
    Ja. Primcut beschäftigt sich mit Verpackungsentwicklung, neuen Materialien und der Optimierung bestehender Lösungen. Dabei können unter anderem Materialeinsatz, Funktion, Druck und Verarbeitung betrachtet werden.

    Bedruckt Primcut Papier- und Folienrollen?
    Ja. Bedrucktes Rollenmaterial aus Papier und Folie gehört zum Kompetenzbereich von Primcut und kann auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.

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